Ran-ans-leben-blaue Zuckerwatte muss her! – Botschafter*innen in Aktion

Mitten im Seminarraum thront ein aufblasbarer Pavillon – 3,5 auf 3,5 Meter. Er überdacht einen Tisch mit Werbematerial. Davor haben es sich Jugendliche in Liegestühlen bequem gemacht und schauen zufrieden auf ihr Werk. „Und, wie gefällt es euch? Habt ihr neue Ideen für den Roadshow-Stand?“. Die Schrift der Zeltwand sollte innen zu sehen sein! „ran ans leben“ ist darauf zu lesen.

Mit den Freiwilligen, die zu Botschafter*innen ausgebildet werden, wird die Öffentlichkeitsarbeit auf den Prüfstand gebracht. Die Texte auf den Flyern? Bringen das Wichtigste auf den Punkt. Die Fotos darauf? Da kann was Neues her. Wie man auf Berufsmessen aus der Masse herausstechen kann? Wie wäre es mit einem Streichelzoo und ran-ans-leben-blauer Zuckerwatte? Keine Frage, dass nicht alles direkt umzusetzen ist. Aber zwischen all den kreativen Ideen und vielen Lachtränen finden sich immer wieder Schätze, die es in den kommenden Monaten weiterzudenken gilt.

„Als ich mein FSJ anfing, hatte ich eigentlich nur im Sinn, dass ich keine Lücke im Lebenslauf haben wollte. Später dachte ich mir: Wenigstens mache ich etwas Sinnvolles. Und während des FSJs war es das Schönste, die Dankbarkeit der Patienten für meine Arbeit zurückzubekommen.“ – so Jenny, die in der Psychiatrie in Reichenau ihr FSJ absolviert. Auch die Erwartungen von Jens wurden übertroffen: „Der soziale Bereich ist wirklich etwas Neues für mich. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich diesen Bereich eines Tages erleben werde. Und vor allem nicht, dass ich wirklich jeden Tag etwas Neues erlebe und dabei einen Heidenspaß habe.“.  Von diesen positiven Eindrücken sollen viele erfahren! Und so gehören Jenny und Jens nun dazu: zu den Botschafter*innen der Diakonie. Sie fahren zur Roadshow, sind bei Messen dabei, diskutieren mit Politiker*innen im Landtag in Stuttgart über das FSJ und den BFD oder unterstützen das Team der Freiwilligendienste beim 24h-Lauf für Kinderrechte in Karlsruhe. Zu tun gibt es genug!